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BARNHOUSE LIFE Ausgabe Dezember 2016

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Ein guter Jahrgang - unter diesem Titel blicken wir in dieser "Barnhouse Life" auf das erste Jahr unseres regionalen Anbauprojekts zurück - von der Aussaat bis hin zu Ernte 2016.

ERNTE

ERNTE 2016 „ MAN SIEHT ES, MAN FÜHLT ES, MAN WEISS ES! INTERVIEW BARNHOUSE GRÜNDERIN SINA NAGL IM GESPRÄCH MIT HANS REICHL, BIO-LANDWIRT AUS SCHWINDEGG HANS: Richtig. Deshalb bemerken sie auch viel zu spät, dass etwas nicht stimmt. Ohne Würmer, ohne Grashüpfer, ohne Fluginsekten aller Art wird es bald keine Vögel mehr geben. Ohne Bienen ist die Bestäubung von Obstbäumen fast unmöglich und wir werden keine Äpfel, Pflaumen, Kirschen oder Birnen mehr haben. Wollen wir das? SINA: Bio ist der einzige Weg? — AN EINEM WUNDERBAREN TAG IM APRIL 2016 SIND WIR AUSGEZOGEN, unseren ersten regionalen Hafer zu säen. Sorte „Symphony“ - das passte. Wie in einem Orchester haben alle zusammengearbeitet: der Landwirt Hans Reichl, Barnhouse, vertreten durch viele Kolleginnen und Kollegen, sowie die beiden Geschäftsführerinnen Sina Nagl und Bettina Rolle. Dazu ganz viele Freunde und Partner- Landwirte. Ein toller Start für das Barnhouse-Regionalprojekt, an dem schon über 40 Landwirte beteiligt sind. Der großartige Saisonauftakt auf dem Schafdorner Hof war ein symbolischer – der Hafer spitzte schon aus dem gesunden, samtig braunen Boden raus. Der kluge Landwirt kann natürlich auf unsere Terminplanung keine Rücksicht nehmen, er schaut frühmorgens in den Himmel und entscheidet spontan: „Ein guter Tag für die Aussaat!“ Es darf nicht zu trocken sein, aber auch auf keinen Fall zu nass, denn achtsame Bio-Bauern wollen den Boden bei der Bearbeitung so wenig wie möglich verdichten. Von diesem Moment an haben wir alle mitgefiebert. Im Frühjahr haben wir auf Regen gehofft, dann auf Sonne. Bei dem vielen Starkregen im Juni um die Ernte gefürchtet. Aber der Barnhouse Hafer hat sich tapfer geschlagen. HAFER WÄCHST AUCH BEI SCHLECH- TEM WETTER GUT Trotz viel Regen und Sturm war die Ernte gut. „Hafer kann einiges vertragen.“, sagt Josef Gaigl von der PrimaVera Naturkornmühle. „Er ist eine so genannte Gesundungsfrucht, da sich viele Getreideschädlinge in ihm nicht vermehren!“ Vom geernteten Korn bleiben nur 60 % nach der Reinigung und dem Schälprozess übrig. Das so genannte Entspelzen ist aufwändig. Dabei wird die sehr fest sitzende Schale abgelöst und der verwertbare Anteil bleibt übrig. Dieser Teil des Korns wird gedämpft und anschließend mit großen Walzen zu Flocken gequetscht. Erst jetzt sind die wertvollen Inhaltsstoffe für unseren Organismus verfügbar. Von der 100 Jahre alten Mühle am Mühldorfer Bahnhof geht es dann mit dem LKW ein paar Minuten rauf in den Norden der Stadt zur Anlieferung bei Barnhouse. Die Hafer- oder auch Dinkelflocken werden von unseren Bäckern sofort weiterverarbeitet. Die Jahresernte 2016 von über 40 Bauern fließt u.a. in die Produktion für Barnhouse Granola, unser erstes Produkt mit ausschließlich regionalem Hafer. Granola wird sanft gebacken und ist ganz wenig süß (z.B. 9,9 g/100g Zuckergehalt bei Goji-Cashew). - Unser erstes regionales Getreide wird u.a. für das neue Granola mit drei Sorten verwendet: Goji-Cashew, Waldbeere und Saaten. SINAS INTERVIEW — SINA NAGL HAT BARNHOUSE 1979 MIT IHREM PARTNER NEIL „MR“ REEN GEGRÜNDET - SINA: Zu Beginn von unserem kleinen Filmspot * gibst Du ein Statement ab, warum Du Bio-Landwirt bist. Kannst Du das hier nochmal wiederholen? HANS: Gern! Wenn Du siehst, wie viele Blumen auf einem Bio-Acker wachsen und wenn Du siehst, wie viele Blumen auf einem konventionellen Feld stehen, wenn Du siehst, wie viele Insekten auf einem Bio-Feld leben und wie viele auf dem anderen, wenn Du siehst, wie viele Bienen summen – dann weißt Du, es muss bio sein! SINA: Viele Menschen mögen keine Insekten… HANS: Der einzige. Wir dürfen nicht wegspritzen, was uns nicht passt, sondern müssen sorgsam darauf achten, dass das Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Wenn wir dem Boden nur so viel entnehmen, wie wir ihm wieder zurückgeben, dann ist das ein Gleichgewicht. Wenn wir zu viel düngen, ist es ein Ungleichgewicht und verursacht an anderen Stellen wieder Probleme, beim Grundwasser zum Beispiel. Oder im einseitigen Wuchs bestimmter Kräuter, die andere verdrängen und damit auch die Lebewesen, die diese benötigen. SINA: Dann sind aber die Erträge geringer, oder? HANS: Ja, etwas. Aber wir haben doch längst gelernt, langfristig zu denken, oder? Kurzfristige Erträge sind immer auf Raubbau gegründet. Das ist in der Wirtschaft so und in der Landwirtschaft ist es das auch. Wer nur an den kurzfristigen Gewinn denkt, vernichtet Zukunft, wer langfristig plant, kann sie klug erhalten. — * Schaut ihn Euch an auf: regionalfilm.barnhouse.de

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